Kontrastprogramm

Die Natur reicht uns die Hand der Freundschaft, sie lädt uns ein, damit wir uns an ihrer Schönheit erfreuen; doch wir fürchten ihre Stille und fliehen in die Städte, wo wir uns zusammendrängen wie eine Herde Lämmer beim Anblick des Wolfes. (Khalil Gibran)

Ich bin kein geborenes Großstadtkind und selbst nach zwei Jahren Leben in selbiger, kann ich sagen, dass dieser Stream lediglich OK, aber nicht schön ist. Der Reiz einer Großstadt spiegelt sich in einer ständigen Bewegung wieder und Bewegung simuliert Vorankommen, Fortkommen – bewegt mich ab und zu zum Fortgehen.

Plötzlich befand ich mich in einer Stadt wieder, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Viele Häuser sind in einem schlechten Zustand, sind teilweise über 400 Jahre alt und so gibt es in Kalbe keinerlei Hektik. Kontrastprogramm, denn Zeit die man sich sonst nehmen muss, scheint hier einfach da zu sein. [Bilder aus Kalbe]

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analoges STRG + F

Ist es eine Berufskrankheit, wenn man zwischen gefühlten Millionen Zetteln, STRG + F drücken will, weil man nur einen Zettel sucht? :)

  

Chaos – ich habe nicht gewusst, dass das der Gegenbegriff zum Wort Kosmos (griech. für Ordnung) ist und geholfen hätte mir dieses Wissen auch nicht.
Ein scheinbar harmloser Dienstagabend kann sich ganz schnell in einen Chaotischen verwandeln. Ich bin ja immer froh, wenn der Briefkasten leer bleibt. ;) Nicht heute! Absurderweise habe ich mich heute gerade zum Thema geäußert: “Komisch, DIE melden sich gar nicht”. Haben sie eben doch – das Finanzamt – Steuererklärung 2009 – noch offen. :down: Ich wusste, vor ca. einem Jahr habe ich eine Mail bekommen. Erinnerungen können ja so trügerisch sein. :down: :down: Mail war da, nicht jedoch der Freischaltcode für die Software, die für mich mit Zahlen jongliert, denn in der Mail stand:
“Sehr geehrte Frau H., leider ist der Brief, mit dem Freischaltcode mit unbekannt verzogen, an uns zurück gegangen.” :down: :down: :down: Nun gut, suche ich eben einen Brief und keine Mail.
Ergebnis – siehe oben.
Da tut sich also an einem einst harmlosen Dienstagabend ein Vorsatz für das Jahr 2011 auf.

Quittungen sammeln! ;)

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Gehse inne Stadt …

… wat macht mich da satt ‘ne Currywurst.
Mit Pommes dabei, ach, dann gebense gleich zweimal Currywurst.
(Herbert Grönemeyer “Currywurst”)

  

Said and done in Berlin Mitte, Oranienburger Str. 6 bei Curry 61.

Jeder kennt sie, wird sie nicht nur gegessen, sondern auch besungen. Mit Pelle, ohne Pelle, aber worauf es ankommt ist die Soße. Historischer Tag ist der 21. Januar, denn im Jahre 1959 erfolgte durch Herta Heuwer die Eintragung beim Patentamt.
Chillup, die Mischung aus Chilli und Ketchup.
Der verschmitzt lächelnde junge Mann, auf dem Foto, ist René. René verkaufte mir an diesem Abend zwei Currywurst mit Pommes, dazu zwei Berliner Pilsner. Well done, denn hier gibt es nicht nur etwas für den Bauch, sondern auch etwas fürs Gemüt. Ich glaube René hat Spaß, ich hatte definitiv Spaß und sage Danke Herta und Danke René. ;)

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wieso, weshalb, warum …

… wer nicht fragt bleibt dumm.
An dieser Stelle möchte ich Herrn Klaus Werner Lobo für das Interview zum Buch
“Uns gehört die Welt” danken. :thumpsup:

Das Interview fand nicht im Dialog statt, sondern schriftlich.
Mein erstes Fazit: es entstehen mehr Fragen und ganz vielleicht gibt es nochmal ein Interview. ;)
Mit Sicherheit hätte man es vom Design geschmeidiger lösen können, aber was zählt, ist der Charakter, hm? Viel Spaß beim Lesen und Scrollen. ;)

geboren: 1967 in Salzburg
Studium: Umweltbiologie, Romanistik und Germanistik in Wien
Schauspiel in Rio de Janeiro
1995-2000: Sprecher des Österreichischen Ökologie-Instituts und freier Journalist für Tages- und Wochenzeitungen
Bücher: Prost Mahlzeit! – Essen und Trinken mit gutem Gewissen
Schwarzbuch Markenfirmen – Machenschaften der Weltkonzerne
Schwarzbuch Öl – Eine Geschichte von Gier, Krieg, Macht und Geld
Uns gehört die Welt! Macht und Machenschaften der Multis

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Wiebke: Guten Tag Herr Klaus Werner Lobo. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen um ein paar Fragen zu beantworten.
Mit welchen Worten stellen Sie sich denjenigen vor, denen Sie unbekannt sind?
Hr. Lobo: Kommt darauf an was sie von mir wissen wollen. In letzter Zeit meistens mit „Klaus Werner-Lobo von den Grünen Wien.
Wiebke: … und jetzt wo sie bekannter sind, ;-) was macht sie noch aus?
Hr. Lobo: Ich versuche ein netter Mensch zu sein.
Wiebke: Wann und warum haben Sie sich für ein Studium der Umweltpolitikbiologie entschieden?
Hr. Lobo: Ich habe nie Umweltpolitik studiert, sondern nur ein Semester Umweltbiologie und dann zu Romanistik und Germanistik gewechselt weil mir das zu naturwissenschaftlich war.
Wiebke: Haben Sie sich auch in jüngeren Jahren schon politisch und sozialkritisch engagiert?
Hr. Lobo: Ja, schon mit 11 Jahren, damals gegen das geplante Atomkraftwerk Zwentendorf.
Wiebke: In welchem Moment trafen sie die Entscheidung, die Missstände in großen Konzernen aufzudecken und wie überzeugt waren sie von ihrem Vorhaben?
Hr. Lobo: Nach dem Erscheinen des Buches „Prost Mahlzeit!“, in dem es um die ökologischen und sozialen Folgen des Lebensmittelkonsums ging. Kann man von einem Vorhaben überzeugt sein? Doch eher vom Ergebnis…zu Beginn bin ich meist neugierig.
Wiebke: Haben Sie den Film „Home“ gesehen und hat er ihr Buch beeinflusst?
Hr. Lobo: Nein.
Wiebke: Beschreiben sie ihren emotionalsten Moment beim Schreiben ihres neuesten Buches “Uns gehört die Welt“
Hr. Lobo: Das war wahrscheinlich als ich mit dem Verlagsanwalt um einzelne Formulierungen gerungen habe.
Wiebke: Gab es Momente in denen Sie gezweifelt haben und wenn ja, wer hat Sie ermutigt den Weg weiter zu verfolgen?
Hr. Lobo: Ich zweifle immer. Und dann ermutige ich mich meistens selber wieder.
Wiebke: Was antworten Sie auf folgende Aussage? „ Ich alleine kann eh nichts verändern!“
Hr. Lobo: Wenn man das sagt kann man’s auch nicht. Erst wenn man aufhört so einen Blödsinn zu reden kann man es auch.
Wiebke: Wurden ihre Bücher ernsthaft kritisiert und wenn ja, was haben sie entgegengesetzt?
Hr. Lobo: Naja, ein, zwei Konzerne haben schon behauptet dass die Vorwürfe nicht stimmen. Geklagt hat mich keiner. Und das würden sie sicher wenn sie recht hätten.
Wiebke: Wie findet man bei Veränderungen den gesunden Mittelweg im 21. Jahrhundert?
Hr. Lobo: Ist der Mittelweg gesund? Wichtig ist, seinen eigenen Weg zu finden.
Wiebke: Kaufen Sie tatsächlich keine Produkte von den genannten Konzernen im Buch?
Hr. Lobo: Hab ich das je behauptet oder gefordert?
Wiebke: Besitzen sie ein Handy und wenn ja, wie rechtfertigen sie diesen Besitz?
Hr. Lobo: Ja. Wozu soll ich ihn rechtfertigen?
Wiebke: Glauben Sie an eine spürbare Veränderung?
Hr. Lobo: Natürlich. Ich spür sie sogar immer wieder.
Wiebke: Was halten Sie von social Network Plattformen, wie facebook?
Hr. Lobo: Mir wären nichtproprietäre Open-Source-Plattformen wieder, aber ich versuche sie zu nutzen solange sie mir nützlich erscheinen.
Wiebke: Herr Klaus Werner Lobo, ich möchte ihnen für diesen kleinen Einblick hinter die Kulissen danken und zwei abschließende Fragen stellen:
Wie würden Sie einen Satz formulieren, der unbedingt in die Welt getragen werden muss und Googeln Sie noch oder nutzen sie die Alternative „Ecosia“?
Hr. Lobo: Naja, wenn schon was in die Welt getragen werden muss dann vielleicht der Satz „Liebe dich und andere“. Und wer den googeln muss dem ist eh nicht zu helfen.

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Rock’n'Roll Halloween

USA – echt 1A! :)

Weit gefehlt, denn Halloween kommt nicht aus Amerika. “All Hallow’s Even” (Allerheiligenabend) wurde 1830 von irischen Einwanderern in die USA gebracht und wird in der Nacht vom 31.10. zum 1.11 gefeiert. Seit 1990 wird das ‘Geister’fest auch in Europa gefeiert und schon im Jahre 2010 habe auch ich es für mich entdeckt. ;)

Ich habe mein Halloween in Berlin erlebt und es war eine großartige Party.

 
 

Der Reihe nach. Eingeladen wurde ich von der “Turnerschaft Alemanno Borussia”, einer Studentenverbindung aus Berlin, der auch mein Freund zugehörig ist. Vielmehr hat er mich also eingeladen. :) Oh je, was war ich aufgeregt, kannte ich doch die Geschichten von diesen Verbindungen und den Ruf der dann folgt. Fein ausgedrückt “Verbindungen legen von jeher großen Wert auf gesellschaftliche Veranstaltungen und Feiern aller Art für ihre Mitglieder.” Bier ist also gern gesehen und das ist es wirklich und daran kann man sich jetzt aufziehen oder man schaut einfach genauer hin. Für mich als “Niemals-in-einer-WG-Wohnende” wirkte es natürlich chaotisch auf den ersten Blick, aber recht schnell habe ich wirklich wunderbare Dinge gesehen. Umsichtigkeit, Gemeinschaft und weitere 7 Menschen, die mich herzlichst empfangen haben.

Und so war der Abend vor dem Abend geprägt von den Vorbereitungen für den Abend und ich versuchte auf schüchterne Weise meinen Platz zu finden. Was ich dann am nächsten Abend erleben durfte, war schlichtweg großartig und im ersten Moment wenig greifbar. Ich musste an diese amerikanischen Hausparties denken, die ich bis dato nur aus dem TV kannte. Es gibt sie also wirklich, eben nur mit weißen statt mit roten Bechern. ;)
Ick möchte mich uff diese Weise bei allen Burschen und Füchsen bedanken, wa! ;)

Danke für diese wunderbare Fete und die Zeit mit euch!

Lieben Gruß aus Hamburg,
Fuchsfrau weebee. ;)

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