… für das Leben lernen wir. Wie ich diese Phrase geliebt habe
Und nicht selten ist es so, dass man in der Schule gar nicht lernt wie man lernt – nicht für die Schule und noch weniger für das Leben. Da bleiben also die paar Erinnerungen an Frau Mathe
.
Gott sei Dank lernt man ja nie aus
und plötzlich haben die Lehrer das SOL für sich entdeckt. Selbstorganisiertes Lernen, aaaahja. Ich glaube seit der 5. Klasse schmücken die Worte “leicht ablenkbar” mein Zeugnis, was dazu führt, dass ich im Unterricht nur mangelnde Konzentration vorweisen kann, wenn Schüler nach dem SOL, sich selbst überlassen werden. Zum Glück gibt es diese gewieften Programmierer und die Lösung meines Lernens heißt nun nicht mehr Schrank tapezieren…
… sondern ANKI.
Anki (jap. 暗記 -> Auswendiglernen) ist ein Karteikartenlernsystem für den PC, quelloffen und für die Betriebssysteme Linux und Windows verfügbar. Manche Dinge müssen dann eben doch einfach auswendig gelernt werden und das klappt in der Regel durch ständiges Wiederholen. Die entsprechenden Karteikarten müssen selbst erstellt werden, die erste Wiederholung hat man also bereits in der Vorbereitung. Ick find datt jut
Und so sieht das Ganze dann aus:
Hier habe ich bereits einen Stapel, oder auch Deck genannt, erstellt. Das Thema liegt nicht am Alter, sondern tatsächlich am Lernstoff
Über den Button [Herunterladen] kann man sich eine Reihe vorgefertigter Stapel laden, denn ursprünglich wurde das System zum Lernen von Sprachen entwickelt.
Wer also ganz spontan Lust hat, das NATO Alphabet zu lernen, der kann das mal eben tun. Ansonsten geht man über den Menüpunkt [Datei/Neu] und erstellt ein neues Deck:
Trägt einen ausgeklügelten Namen ein und legt mit der Erstellung der Inhalte los:
Je nach Lernumfang muss dafür entsprechend Zeit investiert werden. Die Funktionen bei der Erstellung sind simpel, find ick auch jut, lass ich mich nicht so schnell ablenken
Nach der Fertigstellung bietet Anki ein paar Einstellungen zum Lernen: die Anzeige der Kartenreihenfolge, die Wiederholungen und wer gern under pressure lernt kann sich nach Belieben einen knappen Zeitrahmen setzen.
Da sag ich doch mal Danki Anki 
Anki ist ebenfalls in der mobilen Version für das IPhone (19,95€) und Android erhältlich.
Ich schätze ich werde auf die analogen Karteikarten nicht ganz verzichten, das erhält die Schreibschrift und immer nur Computer ist ja auch doof
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