Archive for the 'Reise' Category

Streetspotr

Schnelle Entwicklung erstklassiger, unternehmensspezifischer, mobil einsetzbarer Datenerfassungsanwendungen mit portierbarer Plattformunabhängigkeit.
Quelle: http://www.linguee.de

… oder auch mobile workforce, was wesentlicher cooler in der Ohren klingelt.

Damit beschäftigt sich u.a. Streetspotr mit dem Slogan Smart Jobbing – Laufend Geld verdienen. Damit haben sie mich in der letzten Nacht gekriegt! Da habe mich also als BetatesterIN beworben, was nichts anderes war, als sich mit seiner Email und seinem Wohnort zu “bewerben”. Bedingung ist das Wohnen in einer Metropole ( Berlin, Hamburg, München, Nürnberg) – lucky one – muss ja auch zu was gut sein – der WOHNORT.

Worum geht es? Flüchtig gesagt geht es um das Sichten, Bewerten, Auffinden, Prüfen, Fotos machen – kurz um das Sammeln von Informationen über Gegebenheiten einer Ortschaft, eines Geschäfts, einer Baustelle etc.

Heute morgen hatte ich dann just den Beta-Key im Postfach – klar habe mich gefreut. Ein Webinterface gibt es bis dato noch nicht, ist aber laut Tweet geplant. Die App ist für iOS und Android kostenlos verfügbar, es kostet also nur das höchste Gut unserer ZEIT und wenn ich was habe dann ist es – ZEIT. Die App ist mit 9.4 MB schnell geladen und fortan selbsterklärend. Inkludiert sind eine Kartenansicht mit, sich in der Nähe befindlichen Mikrojobs, die StreetNews in der die Aktivitäten anderer User ständig aktualisiert werden, eine Übersicht der eigenen Jobs und des eigenen Profils, sowie weitere Optionen.
Nach der ersten Anmeldung kann man sich anhand eines Testspots mit der App vertraut machen. Diese wird natürlich noch nicht bezahlt. Inhalt des Testspots ist es ein Portraitfoto zu machen, die App zu bewerten und seine Interessen kundzutun. Nach wenigen Minuten ist der erste Spot also abgeschlossen und wartet auf Freischaltung. Es öffnet sich das Tor zu weiteren Spots. In den ersten Tagen wird es darum gehen Streetpoints zu sammeln um vergütete Spots freizuschalten. Jut, jut, jut 10 SP habe ich schon :)

Mein erstes Fazit: Die Idee find ick jut, wa und ich bin auf die Entwicklung der Startups wahrhaftig gespannt. Ich wünsche mir auf jeden Fall ein Webinterface, eine Streetspotr Anstecknadel, ein neues Display für mein Iphone, Weltfrieden gehört hier nicht hin, aber vor allen Dingen einen regen Austausch mit anderen Streetspotrn und ne janze Menge Spaß. Hoch den Popo – laufend geht es weiter!;)

Edit: Im Moment funktioniert ausschließlich das Bewerben via Email, ein Einladen ist für die nächste Version direkt aus der App heraus angedacht.

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Kirche, Scheidung und andere alltägliche Dinge

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von “Wir lösen endlich diesen Gutschein ein”. Dieser Gutschein beinhaltete eine Nacht in einem Zimmer der Kette AHORN Hotels – auf zum Seehotel Templin. Da muss man nicht weit fahren und genießt eine Nacht in einem anderen Bettchen. Wenn WIR losfahren, dann hat es immer ein wenig von Loriot und nicht selten möchte ich mir eine Kamera auf dem Kopf installieren, die all diese Gespräche aufzeichnet. Während ich also mit überzogenem Detailbewusstsein die TaschEN packe wird sich auf der andere Seite hingelegt, gewitzelt, ausgeruht und mein Werkeln kommentiert. Also ICH steige ja selten aus dem Losfahrauto aus um etwas zu holen, dass dann doch noch im Zimmer liegt. Dafür vergesse ich aber tatsächlich etwas! ;)
Wir fahren über die schönen und gleichsam öden Straßen Brandenburgs. Wärend ich fahre und die andere Seite ruht, nicht witzelt und nicht kommentiert, frage ich mich Fragen. Warum gibt es diese Bushaltstellen zu und von denen man nochmal 30 Minuten zu Fuß zum Heim unterwegs ist. Warum werden Straßen mit einem Druchschnittsaufkommen von zwei Autos pro Tag so aufwendig erneuert – und warum Warum eigentlich?
Am Hotel angekommen bietet sich ein irgendwie gewohnter Blick, zumindest, wenn man wie ich aus dem Osten des Landes kommt – ein riesiger Plattenbau – mäßig renoviert. Der Check-In angenehm freundlich, das Zimmer normal ausgestattet. Inklusiv im Gutschein, der Besuch des Hallenbades. Und schwipp schwapp befinde ich mich mittig inmitten von anderen Hotelgästen die sich mittig im Säkulum befinden. Passend klirrt Brunner & Brunner “Wir sind alle über 40″ aus den Lautsprechern. Was soll’s, wie schlimm können 45 Minuten Bahnenziehen unter diesen Umständen schon werden. :) Danach ein wenig Sauna, das volle Programm und leise singe ich ” Ich bin noch unter 30″! Danach sind wir platt, schleifen wie hundertjährige im Bademantel durch den Flur des Hotels und ich verpasse liegend gänzlich das Abendprogramm.
Dafür sind wir früh wach und die senile Bettflucht begünstigt einen guten Platz beim Frühstücksbuffet. Wir essen also für den ganzen Tag vor und machen uns dann auf den Weg nach Templin. Bescheidenes kleines Städtchen mit alter Stadtmauer und eben dieser Kirche. Ich gehöre keiner Konfession an, keiner die irgendeinen Namen trägt und doch bin ich gerne zum Gottendienst in der Kirche. Zum großen Teil lausche ich den Predigen und wenn ich auch nicht alles glaube was ich höre, so regt es mich zum Nachdenken an.
Das Gewissen gereinigt geht es nun nach Hause. Er fährt – ich lese – vor. Meine neueste Errungenschaft Bill Bryson “Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge” und so ist die Heimreise von Ohs, Ahs und Ahas begleitet, oder habt ihr folgendes gewusst: :idea:
Die Engländer haben die mittleren Wochentage Tuesday, Wednesday und Thursday nach ihren drei Göttern Tyr, Wotan und Thor benannt. Friday erinnert an Odins Frau Frigg. Oder, dass die Vernichtung von Mais dazu führen würde, dass Ernährungswissenschaftler vor einer Teosintenähre sitzend sich am Kopf kratzen würde. Kurz zusammengefasst, geht es in dem Buch um eine Reise durch das eigene Haus. Zimmer für Zimmer offenbaren sich wirkliche Wunder und eine Menge Wissen. BUCHTIPP!
Fahrend – lesend vergehen die Kilometer und jeder kennt den Abiturschriftzug auf mehr oder weniger aufgemotzten Karren. Ich hatte mal überlegt ob ich Rente 20XX auf mein Fahrrad klebe, aber was wir dann sahen, toppte irgendwie alles:

 

Und so findet der Anfang möglicherweise in einer Kirche eine jehes Ende plakativ am Honda, morgen fängt Montag an und endet im Friday und wenn ihr in der Woche eine Gabel benutzt:
Warum hat diese eigentlich 4 Zinken? ABER die wirklich wichtigste Frage:
Warum müssen Männer ständig klettern? :?:

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Kontrastprogramm

Die Natur reicht uns die Hand der Freundschaft, sie lädt uns ein, damit wir uns an ihrer Schönheit erfreuen; doch wir fürchten ihre Stille und fliehen in die Städte, wo wir uns zusammendrängen wie eine Herde Lämmer beim Anblick des Wolfes. (Khalil Gibran)

Ich bin kein geborenes Großstadtkind und selbst nach zwei Jahren Leben in selbiger, kann ich sagen, dass dieser Stream lediglich OK, aber nicht schön ist. Der Reiz einer Großstadt spiegelt sich in einer ständigen Bewegung wieder und Bewegung simuliert Vorankommen, Fortkommen – bewegt mich ab und zu zum Fortgehen.

Plötzlich befand ich mich in einer Stadt wieder, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Viele Häuser sind in einem schlechten Zustand, sind teilweise über 400 Jahre alt und so gibt es in Kalbe keinerlei Hektik. Kontrastprogramm, denn Zeit die man sich sonst nehmen muss, scheint hier einfach da zu sein. [Bilder aus Kalbe]

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Bewegung

“Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.” (Johann Wolfgang von Goethe)

Er ist jung, fit und in seinem Kopf gibt es diese Idee. Er ist entschlossen und aus der Idee wird ein Weg. Von Suhrendorf auf Rügen bis Rostock, 150km, zu Fuß.

Am 29.08.2010 schultert er das schwere Gepäck. Es ist 12:30 Uhr und ich winke ein letztes Mal vertrauensvoll in seine Richtung, dann fahre ich mit dem Auto an ihm vorbei.

   

“Er”, das ist Matthias, 28 Jahre jung und ein besonderer Mensch in meinem Leben. Nicht weil er wandert, nicht wegen diesem einen Weg. An seinem ganzen Weg, bis heute, lässt er mich teilhaben und ich bedanke mich dafür :-)!
Diesen einen Weg wird Matthias jedoch selbst beschreiben. [Erfahrungsbericht]

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Alice im Wunderland

Ja, ein Wunder, dass wir nicht weggespült worden sind. :)

Unter dem Motto “Zelten wie die Kelten“(griechisch keltoi, galatai die Tapferen, die Edlen) haben wir bei kaltem Wetter das Beste draus gemacht und jede Menge Spaß gehabt. Mein Dank an alle Beteiligten für diese schöne Auszeit outside. :)

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