Archive for September, 2010

“tasty-sunday-tomorrow-is-the-fun-away” cake

Was gibt es schöneres als einen Sonntagskuchen :heart: und was gibt es schlimmeres als ihn am Sonntag nicht essen zu dürfen? :down:

 
 

Der Anlass ist schnell erklärt. Heute ist ein Sonntag mit Bedeutung, ein Sonntag, der mich wie viele andere dazu berechtigt, stöhnenderweise an Montag zu denken, der Sonntag an dem ich meine Kundennummer bei der “Arbeitsagentur für Langeweile” löschen lasse. Oh ja, die Arbeit geht los und nochmal OH JA, die Arbeit geht los! :thumpsup:
Ich bug (ich backte :D ) einen Bestechungskuchen. ;)
Und damit alle satt werden, folgen ein paar “delicious-sunday-tomorrow-goes-the-fun-forward” Muffins. Also, mal schauen wie sich alles im Ofen entwickelt. ;)

Einen schönen Sonntag,
lieben Gruß outside,
Eure weebee

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Der Eckladen

Ich biege in den Nölkensweg ein, ich habe Feierabend. Im Laden um die Ecke brennt Licht und ich höre schon vor dem Öffnen der Tür das Klingeln der eindringlichen Glocke. Heute erinnere ich mich an den Tag an dem ich das erste Mal in den Laden an der Ecke gegangen bin. Es war einer dieser Abende an denen man nichts mehr erwartet und diese komische Regenwolke über einem hängt. Ich wollte eine Schachtel Zigaretten kaufen und das um mich herum Menschen standen die Bier tranken war mir unangenehm. Ich war in dieser Straße ein neues Gesicht, das fiel auf. Hinter dem Tresen stand Barbur, ich kaufte die Schachtel Zigaretten und dabei fiel mir auf, dass all diese Menschen nicht in diesen Laden gingen um vergessene Dinge des Alltags zu kaufen. Nein, hier trifft man sich. Man trifft sich nach Feierabend, man trinkt Bier und raucht. Aber, mir geht es um etwas persönliches. Barbur Mazun, den alle Bobby nennen. Geboren 1975 in Badghis, Afghanistan.

Ich war schon beim Verlassen des Ladens, da sagte Bobby, ich solle doch einfach ein bißchen bleiben. Vielleicht hat er diese Regenwolke gesehen, das habe ich mir gedacht und heute bin ich mir sicher, dass er sie gesehen hat. Ich blieb und habe an diesem Abend nicht nur Freunde, sondern diesen wunderbaren Menschen kennengelernt. Bobby ist nicht einfach irgendein Verkäufer, er ist Zuhörer für viele Sorgen, immer freundlich mit großem Herz. Bobby hat zwischen Mehl, Zeitschriften und Keksen ein zweites zu Hause geschaffen, für viele und für mich. Viele Wochen bin ich jeden Tag im Laden gewesen, habe teetrinkend von meinen Sorgen erzählt und Bobby sagte dann immer: “Alles wird gut!”
Diesen Laden gibt es ab morgen nicht mehr. Nicht weil Bobby es so will, sondern, weil es immer Menschen gibt, die sich an irgendwas stören. Vielleicht Menschen die diesen Schritt in den Laden nie gewagt haben, weil sie es als nicht “fein” empfinden, wenn Menschen Bier trinken, wenn Menschen vielleicht 3 Bier trinken. Ich habe in diesem Laden sehr viele Menschen getroffen, Menschen die eben einfach viel Bier trinken. DIESE Menschen haben aber etwas, dass mich berührt und was vielen anderen fehlt. Sie haben ein Herz.
Ich werde es vermissen, das Klingeln der Glocke, diesen Ort, den Eckladen.

   

Bobby, das war großartig und ich sage Danke für die vielen Liter Tee, deine Worte und dein Herz!
“Alles wird gut!” :)

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Foto Blogparade: wie sahst Du aus als Kind?

Heute müsste ich dreimal die Woche ins Solarium gehen – oder vielleicht tut es auch Möhrenbrei aus den frühen 80er Jahren :-)

Nein, das sind keine Speckringe an den Armen ;-)

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Bewegung

“Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.” (Johann Wolfgang von Goethe)

Er ist jung, fit und in seinem Kopf gibt es diese Idee. Er ist entschlossen und aus der Idee wird ein Weg. Von Suhrendorf auf Rügen bis Rostock, 150km, zu Fuß.

Am 29.08.2010 schultert er das schwere Gepäck. Es ist 12:30 Uhr und ich winke ein letztes Mal vertrauensvoll in seine Richtung, dann fahre ich mit dem Auto an ihm vorbei.

   

“Er”, das ist Matthias, 28 Jahre jung und ein besonderer Mensch in meinem Leben. Nicht weil er wandert, nicht wegen diesem einen Weg. An seinem ganzen Weg, bis heute, lässt er mich teilhaben und ich bedanke mich dafür :-)!
Diesen einen Weg wird Matthias jedoch selbst beschreiben. [Erfahrungsbericht]

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Alice im Wunderland

Ja, ein Wunder, dass wir nicht weggespült worden sind. :)

Unter dem Motto “Zelten wie die Kelten“(griechisch keltoi, galatai die Tapferen, die Edlen) haben wir bei kaltem Wetter das Beste draus gemacht und jede Menge Spaß gehabt. Mein Dank an alle Beteiligten für diese schöne Auszeit outside. :)

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